Schwere Geographie (Privatstück)

»Im Jahr 2005 interviewte ich in Leipzig den Komponisten Siegfried Thiele. Am 18.3.2011, kurz vor fünf Uhr nachmittags, machte ich einen Spaziergang in Leipzig. Sie hören zunächst Prof. Thiele, der mich fragt, wie alt ich sei. Hinterher den 30minütigen Spaziergang, von der Leipziger Innenstadt bis zum Auenwald.« Ein Privatstück von Mathias Monrad Møller, das Sie je nach Bedarf auch als Tapete verwenden können.

Beim Laden der Seite ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es in Kürze noch einmal.


Chiavenna

»Ohne meine Sanduhr gehe ich nicht aus dem Haus. Wo fängt überhaupt einer an?« – Aufnahmen/Texte von Mathias Traxler.


Graphoem

Pac-Man, Frankenstein, Ronald Reagan, die Dinoriders und Hubba Bubba werden, geflankt von Videos und in Graphen gesetzt, zu ganz anderen Erzählungen, so witzig wie gebrochen. Ein interaktives Computergedicht zum Spielenlesen von Jason Nelson.


Wer hat Angst vor der heterosexuellen Matrix?

Ausgehend von einer Überlegung Judith Butlers zu dem Pop-Song »(You Make Me Feel Like) A Natural Woman« hat Martin Tanšek einen Automaten programmiert, der den Song in seine Einzelteile zerlegt und neu zusammensetzt.


Cigarrenfische (Ball + Schwitters)

Aus Hugo Balls »Seepferdchen und Flugfische« (1916) und Kurt Schwitters’ »Cigarren« (1922) hat die israelische Lautpoetin Anat Pick ihr Stück »Cigarrenfische« zusammengesetzt. Vortrag und Partitur.


Christian Bök spricht Hugo Ball

Wer hört wie Christian Bök (ausgesprochen: Christian Book) die »Seepferdchen und Flugfische« oder den »Zug der Elefanten« performt, wird darin kaum die im Kirchenstile rezitativartig gesungenen Vokalreihen wiedererkennen, von denen Ball in Die Flucht aus der Zeit gesprochen hat.


Jaap Blonk spricht Balls »Totenklage«

Der niederländische Lautpoet Jaap Blonk hat sich intensiv mit Hugo Balls Lautgedichten beschäftigt. karawa.net stellt seine Interpretation der »Totenklage« aus dem Jahr 1992 vor.  


»Ich kann in der Luft schreiben« – Gespräch mit Valeri Scherstjanoi

Der Lautpoet Valeri Scherstjanoi spricht mit karawa.net über Hugo Ball und seine russische Übersetzung von »Karawane«, über die mystisch-religiösen Hintergründe der Lautpoesie, und darüber, wie das alles mit dem Futurismus und seiner eigenen Kunst zusammenhängt.


szaga szaga sin taxxis

Alan Courtis, bonaerenser Klangkünstler, und Léonce W. Lupette
collagieren und zersetzen nach bester ballistischer Manier Texte von Ball.



Secondary menu

KARAWA.NET ERSCHEINT ZWEIMAL JÄHRLICH / ISSN 2192-1954


Syndicate content