Hugo Ball
geboren am 22. Februar 1886 in Pirmasens, wuchs – entgegen anders lautender Wikipedia-Gerüchte – in einer streng katholischen Familie auf. Ball studierte Philosophie in München, Basel und Heidelberg. Er schrieb Theaterstücke, arbeitete als Dramaturg, und war der Namensgeber der Münchner Kammerspiele. 1915 emigrierte er mit Emmy Hennings in die Schweiz, und trug am 14. Juli 1916 im Zürcher Cabaret Voltaire das erste dadaistische Manifest vor. Im selben Jahr erfand er den Begriff »Lautgedicht«, um seine »Gedichte ohne Verse« adäquat zu bezeichnen. 1920 heiratete er Emmy Hennings. Zur selben Zeit wandte er sich wieder der Religion seiner Kindheit, dem Katholizismus, zu. Ball studierte die alten Mystiker und wetterte gegen den Relativismus seiner Zeit. Er starb am 14. September 1927 in Sant’Abbondio-Gentilino, Schweiz.
Im Internet:
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- Texte von Hugo Ball (Projekt Gutenberg-DE)
- Hugo-Ball-Sammlung der Stadt Pirmasens
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KARAWA.NET ERSCHEINT ZWEIMAL JÄHRLICH / ISSN 2192-1954
