»Emoticons kommentieren die Partie / verwischen nach jedem Wort /
all jenes was wir nicht sagen sollen / außer gut flankiert von irgendeiner Geste / die höchstens zufällig zu Kühnheit führt« Ein Gedicht von María Eugenia Ayala.
»Es geht nicht direkt um den körper / Es geht nicht um ihn noch um seine / gewohnheit / diener zu sein oder werkzeug / des denkens und der willensäußerung« Ein Gedicht von Montserrat Álvarez.
»Dann wären noch da die wortschaz-verbote.« - Ein Essay in wunschdeutsch, ultradoitsh-S, ultradoitsh-U und kaudadeutsh von Zé do Rock klärt über die Vorteile der Gründe für ihre Missachtung auf.
»Sie erwartet ein Kind, wie man um fünf Uhr morgens / auf den Bus wartet. Ein Kind / das tödlich verunglücken wird wie Marco Antonio Vidal Parraguez, / von dessen Tod wir erst drei Wochen später erfahren werden.« Drei Gedichte von Enrique Winter.
»Luna Guerra, die als erste Frau zu Fuß die Antarktis erreichen sollte, / mit ihrem stillen und gedankenversunkenen Esel Gott, / dort blieb sie stehen, einsam und trostlos inmitten eines Salpeterfelds« – Gedichte von Marcelo Silva.
»Aber – aber warum rede ich als wäre ich in Russland / wo ich doch in einer falschen Steppe lebe? / Mit einem Wald im Geist. Wo Gebäude sind sehe ich Bäume.« – Ein Langgedicht von Paz Levinson
»Unsre Branette ist zum Rumspacken. / Durch diese Glattsteinwüste führt sie uns. / Wir gleiten durch das Qretsch. wir lieben / unsern Staub, das Chaos des Staubs.« – Gedichte von Daniel Durand nach Moebius’ Welten.
»Cortázar: Spiele, Passagen, Versetzungen, Werke zum Zusammensetzen. Man beschuldige niemanden, wenn es sich als so einfach erweist, eine Brücke zwischen beiden Teilen zu spannen: der Zauberwürfel als wirksames Symbol zur Veranschaulichung der Verfahrensweisen des Cortázarschen Erzählens.« Bemerkungen von Diana Albornoz.
Auf der Suche nach Synästhetischen Abgründen findet Daniel Durand heraus, dass in Oehler Ludwig Lilienthal Show innerlich harmlos ihr Unterhändler geht, voll genetischer Musik ihres Mutter Tempo. Eine Analogieideologie und die story von Druck und Zuordnung
Der paraguayische Lyriker Jorge Kanese äußert sich in einem Brief über
Nähe und Unterschiede seines Schreibens zum Dadaismus und transformiert
ein Gedicht von Léonce W. Lupette.